
Pinnacle StudioTM MovieBox Ultimate - Hard- und Software für Video-Filmschnitt am Rechner
Zielgruppen:
Videofilmer, die auch mit älteren digitalen oder analogen Videokameras gedrehtes Videomaterial digitalisieren wollen.
Ambitionierte Videofilmer, welche die digitale Bearbeitung ihrer Filme selbst in die Hand nehmen wollen und hohe Ansprüche an die Fähigkeiten des Schnittprogramms stellen.
Der Marktführer in Videoschnitt für Heimanwender bietet mit diesem Paket die Möglichkeit für anspruchsvolle Videofilmer, Filmszenen z.B. aus ihrem Hi 8 Camcorder in den Rechner zu spielen und dort zu einem ansehnlichen Film weiterzuverarbeiten.
Wir haben ausprobiert, wie es geht und was zu beachten ist. Zunächst zur mitgelieferten externen Capture-Box. Wir haben sie gewählt, weil die alternativ erhältliche Steckkarte (MovieBoard)
- erstens einen Steckplatz im Rechner verbraucht und es
- zweitens sehr praktisch ist, die Capture-Box mittels mitgeliefertem USB-Kabel an einem USB-Anschluß auf der Vorderseite des Rechners anzuschließen. Das erspart fummeliges Suchen auf der Rechner-Rückseite. Hinweise: Die MovieBoard Ultimate version 12 gibt es mit Frontpanel. Die vorliegende Version enthält ein grünes Tuch für ChromaKey-Effekte.
Die Capture-Box wird unter XP und Vista problemlos als USB-Gerät erkannt, im Pinnacle Studio - Programm sofort als Aufnahmequelle im ensprechenden Auswahlfenster angezeigt (z.B. als “Pinnacle 710-USB”). Auf der Eingangsseite stehen, von links gesehen, fünf Anschlüsse zur Verfügung:
Auf der Ausgangsseite sieht es ähnlich aus, nur ist dort der Firewire-Anschluß durch einen USB-Anschluß ersetzt, der mit dem Rechner verbindet. Diese Anschlußvielfalt ermöglicht die Datenübertagung von nahezu allen gängigen Viedokameras auch älteren Datums. Und das von digitalen (Firerwire) und analogen Geräten! Großer Vorteil: Insellösungen, die sich bisher eine digitalen Bearbeitung entzogen, werden nun kreativ zugänglich. Technische Spezifikationen und Hardwareanforderungen bitte dem pdf-Merkblatt von Pinnacle entnehmen, das Sie hier laden können.
Wie sieht es nun in der Praxis aus?
Zuerst Gerät einstecken, dann Pinnacle Studio - Programm öffnen und Capture-Box als Aufnahmequelle auswählen. Auf 1. Aufnahme gehen und Videokamera einschalten. Das Eingangssignal sollte nun erkannt werden und das Standbild oder der laufende Film auf dem kleinen Monitor zu sehen sein.
Wenn nicht, dann liegt das an gemeinen “Spezialitäten” der Videokamera. Z.B. sollte man im Kameramenü nachsehen, ob der Datentransfer auf “ein” gestellt ist. Oder versuchsweise alle drei Anschlüsse ausprobieren, sofern kameraseitig vorhanden.
Bei unseren Versuchen haben wir damit auch störrische Videokameras dazu gebracht, ihren Datenschatz rauszurücken.
So, nun haben Sie den Film in einem Stück bzw. bei eingeschalteter automatischer Szenenerkennung (funktioniert ausgezeichnet!) die Filmszenen in Reihe digitalisiert vorliegen. Damit eröffnet sich Ihnen die ganze Vielfalt der Bearbeitungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, die dieses mächtige Filmschnitt-Werkzeug bietet. Die Fülle der Funktionen und Möglichkeiten lassen sich unmöglich im Rahmen dieses Testberichtes vorstellen und erfordern bei anspruchsvollen Projekten auch einige Einarbeitung. Wenn Sie jedoch eher schnell und einfach zu einem Ergebnis kommen möchten, ist das ohne große Vorkenntnisse möglich. Einen ersten Eindruck der Fähigkeiten von Pinnacle Studio 12 gewinnen Sie hier.
Umweltbilanz:
Verschiedene Versionen des Produkts können Sie im www direkt auf der Seite von Pinnacle bestellen.
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