Risiken beim Einsatz von Energiesparlampen

Warum Energiesparlampen in puncto Beleuchtung nicht die optimale Lösung sind.

Elektrischer Strom ist aus dem modernen Wohnumfeld nicht mehr wegzudenken. Ob Elektrogeräte die Gesundheit gefährden können, ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Daß die unsäglichen sogenannten “Energiesparlampen” (ESL) problematisch sein können, ist vielen nicht bekannt. Natürlich senken diese Mini-Leuchtstoffröhren in der Wohnung und im Büro den Energieverbrauch und schönen die CO2-Bilanz. Vorausgesetzt, sie werden nicht zusätzlich für irgendeinen Lichteffekt-Firlefanz in Betrieb genommen. Leider handelt der Bewohner sich dafür satte Nachteile ein:

Erstens schneidet die ESL aus dem (Lagerfeuer-)Lichtspektrum der Glühfaden-Birne wenige eng begrenzte Wellenbänder heraus und simuliert dem Auge damit weißes Licht. Das hat erhebliche Auswirkungen auf Chemie und Physik der menschlichen Zellen. Wohin die Reise gesundheitlich geht, weiß niemand so genau. Aktuelle Untersuchungen deuten auf Streßreaktionen des Körpers durch den hohen Blauanteil der ESL hin.

Zweitens kommen bei der Herstellung der ESL Flammschutzmittel auf der Platine und andere Chemie zum Einsatz. Fällt die ESL bei der Handhabung herunter oder zerplatzt in der Mülltonne, wird ordentlich Quecksilber frei. Jaja, dem Autor ist klar, daß ESL keinesfalls in die Mülltonne geworfen werden dürfen, aber die Praxis zeigt, daß ein Großteil dort landet.

Drittens geben manche ESL ein schwaches Hochfrequenzsignal ab, das im Vorschaltbauteil entsteht und in Wohnräumen nichts zu suchen hat.

Die Alternative: Halogen-Glühbirnen oder LED’s. Zumindest Erstere gibt es überall zu kaufen.
 

 

Wärmebrücken in Gebäuden - Gefahr der Schimmelbildung

Wir erkunden und erkennen die schimmelgefährdeten Stellen Ihrer Wohnräume, bevor sich die Schimmelpilze ausbreiten können!

Wärmebrücken sind begrenzte Bereiche der äußeren Bauteile eines Gebäudes, die auf Grund ihrer höheren Wärmeleitfähigkeit die Raumwärme schneller nach außen ableiten als die übrigen äußeren Bauteile. Hier erfahren Sie mehr.

Der direkte Draht: 089-94 46 70 65 oder 08193-6651.

 

 

Gerüche in Innenräumen sicher erkennen und bewerten

Geruchsaktive Substanzen können die Gesundheit gefährden und mindern die Lebensqualität.

Das Geruchsempfinden des Menschen ist ein höchst subjektiver Sinn. Jeder riecht anders und in unterschiedlicher Intensität. Was für den Einen duftet, stinkt dem Anderen. Unberücksichtigt bleibt oft die krankmachende Wirkung geruchsaktiver Substanzen. Der Gang durch die Drogerie- oder Putzmittelabteilung eines Supermarktes kann schon genügen, um bei allergischen Menschen Reaktionen wie Niesreiz auszulösen. Gerüche in Innenräumen sind zunehmend Ursache für Beschwerden der Bewohner. Neben dem massenhaften Einsatz geruchsaktiver Substanzen in Bau- und Einrichtungsgegenständen, Reinigungsmitteln usw. sind die immer luftdichter gebauten Gebäude als problematisch anzusehen. Der hygienisch ausreichende Luftwechsel ist oft nicht mehr gegeben.

Das Dr. - Carl - Institut kann im Bereich der leicht- und mittelflüchtigen Verbindungen insbesondere bei den Höheren Aldehyden jetzt sehr detailliert nach Ursachen von Geruchsbelästigungen in Innenräumen fahnden. Die Bewertung war bisher auch wegen unzulänglicher Maßstäbe recht problematisch. Nun stehen uns z.B. mit den Geruchsschwellenwerten handfeste Kriterien für die schwierige Bewertung subjektiver Geruchseindrücke zur Verfügung.

Fragen Sie uns: 089-94 46 70 65 oder 08193-6651.

 

 

Styropor problematisch bei der Fassadendämmung

Schimmel und Brandrückstände können die Gesundheit der Bewohner gefährden.

Die Energieeinsparverordnung (EneV) hat dazu geführt, daß bei schlecht isolierten Gebäuden durch Umbaumaßnahmen die Wärmeverluste nach außen reduziert werden. Ein unerwünschter Nebeneffekt waren zahlreiche Schimmelbefälle in Wohnräumen und Büros. Gründe dafür sind im wesentlichen die sehr dicht schließenden und gut isolierten Fenster sowie nicht angepasstes Lüftungsverhalten der Bewohner.

Auch die Fassadendämmung mit Styroporplatten kann problematisch sein, wie eine Studie im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen in Kiel zeigt. Dieser Fassadenaufbau hat den Nachteil, daß keine Substanz für die Erwärmung der Gebäude-Außenhaut vorhanden ist. Die Dämmung verhindert einerseits, daß Wärme über die Außenmauer in die Dämmschicht gelangt (was ja gewollt ist). Andererseits ist eine Styropordämmung mit aufgebrachter dünner Putzschicht nicht in der Lage, Sonnenwärme tagsüber zu speichern und nachts langsam abzugeben. Die Folge ist eine feuchte Außenhaut, die dadurch als hervorragender Besiedlungsort für Algen und Schimmelpilze fungiert. Die von den Putz- und Fassadenfarben-Herstellern oft eingearbeiteten Biozide verhindern zunächst den Befall. Da diese Gifte wasserlöslich sein müssen, werden sie jedoch über die Jahre ausgewaschen und gelangen in unsere Gewässer. Massiver Schimmelbefall der Fassade kann durchaus auch in den Innenräumen problematisch werden, wenn intensive Sporenbildung vorliegt und diese bei ungünstigen mikroklimatischen Bedingungen durch gekippte oder ganz geöffnete Fenster oder Türen in die Wohnräume bzw. Büros gelangen.

Bei enem lokal begrenzten Brand in oder an einem Gebäude kann unter ungünstigen Bedingunen die gesamte Styropor-Dämmung und damit die gesamte Fassade in Brand geraten. Es werden zwar schwerentflammbare Materialien eingesetzt, trotzdem können die Styropor-Platten nach einiger Zeit zu brennen beginnen. Die fatale Folge ist, daß ein Fassadenfeuer von einer Wohnung zur anderen springen kann. Abgesehen vom der Brandzerstörung selbst entstehen bei solchen Bränden stets giftige Brandrückstände wie PAK oder Dioxine, die gesundheitlich sehr bedenklich sind und aufwendig von den verrußten Oberflächen entfernt werden müssen.