
Übersicht über diese Seite:
Ziel dieser Seite und der Seiten “Elektrosmog”, “Schädlinge” und “Schimmel” ist es, Ihnen gezielte Verbraucherinformationen zu gesundheitlich relevanten Themen anzubieten. Unser Schwerpunkt liegt in der Betreuung schadstoffgeplagter Verbraucher im Großraum München. Darüber hinaus sind wir häufig in ganz Bayern und für Geschäftskunden in ganz Deutschland tätig. Zur schnellen Übersicht hier unser Faltblatt zum Ausdrucken holen.
Gesundes Wohn- und Arbeitsumfeld = verbessertes Wohlbefinden + Krankheitsprävention
Symptome, die mit einer Schadstoffbelastung der Wohnung, des Arbeitsplatzes oder des PKW in Zusammenhang stehen können:
Schadstoffuntersuchungen, Wohngifte
Auf den Menschen wirken zu jeder Sekunde seiner Existenz zahlreiche Umweltschadstoffe (Noxen) ein. Diese können natürlichen aber auch menschlichen Ursprungs sein. Zumeist werden sie aber durch den Menschen produziert und in die Umwelt freigesetzt. Über die Luft, Nahrungsmittel und direkten Hautkontakt gelangen Schadstoffe in den menschlichen Körper, wo sie ihre schädigende Wirkung entfalten. In vielen Wohnungen finden wir höhere Schadstoffkonzentrationen als an vielbefahrenen innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen!
In Wohn- und Geschäftsräumen untersuchen wir Raumluft, Hausstaub (Trägersubstanz z.B. für Biozide), Materialproben, Inneneinrichtungen, sämtliche Bestandteile des Gebäudes (z.B. Fußböden, Tür- und Fensterrahmen, Wände) auf leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe, Formaldehyd, Biozide, Dioxine/Furane, Weichmacher, Flammschutzmittel usw.
Die Probenahme erfolgt mit Gasspürpumpen etc. nach internationalen Standards, die Analytik wird mit modernen Verfahren (z.B. GC/MS = Kopplung von Gaschromatographie mit massenspektrometrischer Detektion) in nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Labors oder durch öffentlich bestellte, vereidigte Sachverständige durchgeführt.
Wir lassen Sie mit den Messergebnissen nicht allein! Unser Dienstleistungsangebot beinhaltet stets praktische Lösungsansätze zur Eliminierung der Schadstoffquellen oder Minimierung der Konzentrationen.
Für Mieter stellt sich bei Schadstoffbelastungen die Frage, inwieweit eine Mietminderung gerechtfertigt ist, wenn der Vermieter untätig bleibt. Für den Vermieter ist diese Frage ebenfalls von Belang, da Schadstoffe auch von vom Mieter in die Wohnung gebrachte Einrichtungsgegenstände abgegeben werden können. Das Mietrecht kennt hier zahlreiche Einzelfallunterscheidungen. Die Konsultation eines darauf spezialisierten Anwalts bzw. Mietervereins oder Haus-/Grundbesitzervereinigung ist zu Fragen der Mietminderung in jedem Falle ratsam.
Unser Dienstleistungsspektrum:
Wie läuft eine Schadstoffuntersuchung in Ihren vier Wänden ab?
Am Anfang steht eine für Sie kostenlose telefonische Verbraucherberatung. Hier schildern Sie uns Ihre Probleme, wir suchen für Sie nach Lösungen. Manchmal stellt sich dabei heraus, daß eine Schadstoffuntersuchung gar nicht notwendig ist.
Sie erreichen uns in unserer Schadstoffsprechstunde Montag mit Donnerstag von 15 - 17 Uhr unter folgender Telefonnummer: 08193/6651. Gerne können Sie auch per E-Mail
mit uns Kontakt aufnehmen. Für unsere Kunden in München: Tel. + Fax 089/94 46 70 65.
Erwarten Sie aber von einem Telefongespräch nicht zuviel! Die persönliche Begehung der schadstoffbelasteten Räume durch uns ist durch nichts zu ersetzen. Um Schadstoffbelastungen in ihrem ganzen Ausmaß erfassen zu können, ist oft detektivisches Gespür gefragt.
Wir halten auch nichts davon, wenn Schadstoffprobenahmen vom Laien durchgeführt werden, bei denen die Begleitumstände der Probenahme, die Wohn- bzw. Arbeitssituation und die Bausubstanz des Gebäudes von Bedeutung sind.
Warum? Weil neben der exakten Analytik im Labor die Bewertung der Schadstoffe und Ihrer Konzentrationen eine wesentliche Rolle spielen. Und ohne Kenntnis der Begleitumstände der Probenahme, der Wohn- bzw. Arbeitssituation und der Bausubstanz des Gebäudes ist eine seriöse Bewertung nicht möglich! Außerdem können von Laien durchgeführte fehlerhafte Probenahmen ein Untersuchungsergebnis unbrauchbar machen.
Andererseits bieten wir für einige Materialproben, die problemlos vom Kunden durchgeführt werden können, ausführliche Untersuchungsanleitungen an, die Sie bei uns bestellen können.
Termine können zumeist kurzfristig vereinbart werden. Bei dieser Gelegenheit informieren wir Sie auch über die notwendigen Vorarbeiten (z.B. Luftaustausch, Staubalter). Diese sind für einige Untersuchungen notwendig, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.
Mit Ihnen legen wir bei der Begehung das notwendige Untersuchungsprogramm fest. Wir vereinbaren unsere Termine so, daß in den meisten Fällen die Probenahme sofort möglich ist. Während die Probenahmen laufen, erfassen wir nicht nur das Raumklima, sondern auch Ihre Wohn- bzw. Arbeitssituation sowie gesundheitliche Aspekte mit einem ausführlichen Fragebogen. Ihre Angaben sind für die Bewertung der Ergebnisse wichtig!
Die Untersuchungsergebnisse mit Bewertung und den “Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise” erhalten Sie als schriftlichen Untersuchungsbericht. Der Untersuchungsbericht ist allgemeinverständlich abgefaßt. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen zum Bericht auch telefonisch zur Verfügung! Auch hier gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen
VOC
Raumluftuntersuchung auf unpolare und polare leicht- und mittelflüchtige organische Schadstoffe (VOC)
Darüber hinaus Screening weiterer auffälliger Substanzen (Anzahl der Verbindungen nach oben offen!). Doppelprobenahme mit Aktivkohle und Silicagel
Diese Raumluft-Untersuchung erlaubt einen umfassenden Überblick über typische Innenraum-VOC! Probenahme und Analytik sind auf die aktuellen Erfordernisse der VOC-Untersuchung ausgerichtet und berücksichtigen auch “moderne” Substanzgruppen wie z.B. die Ether und Ester mehrwertiger Alkohole (EEMA) umfassend. EEMA werden in sogenannten Biolacken, Dispersionsfarben, Kosmetika und Klebstoffen als Lösemittel etc. eingesetzt. EEMA wirken u.a. fruchtschädigend (teratogen).
VOC-Quellen: Lacke, Kleber, Kunststoffe, Straßenverkehr, chemische Reinigungen etc.
Substanzgruppen (Anzahl der Verbindungen nach oben offen!):
Alkane: n-Hexan, n-Heptan, n-Octan, n-Nonan, n-Decan, n-Undecan, n-Dodecan, n-Tridecan, n-Tetradecan, n-Pentadecan, n-Hexadecan, 2-Methylpentan, 3-Methylpentan, 2-Methylhexan, 3-Methyhexan, Methylcyclopentan, Cyclohexan, Methylcyclohexan.
Alkene: 1-Okten, 1-Deken.
Aromaten: Benzol, Toluol, Ethylbenzol, m/p-Xylol, o-Xylol, n-Propylbenzol, 1,2,4-Trimethylbenzol, 1,3,5-Trimethylbenzol, o-Ethyltoluol, Naphthalin.
Ester/Ketone: Ethylacetat, iso-Propylacetat, n-Butylacetat, Methylethylketon (MEK), Methylisobutylketon, cyclo-Hexanon, Acetophenon.
Alkohole: iso-Propanol, n-Butanol, 2-Ethyl-1-hexanol, Benzylalkohol.
Siloxane: Hexamethyldisiloxan, Oktamethyltrisiloxan, Hexamethylcyclotrisiloxan, Oktamethylcyclotetrasiloxan, Dekamethylcyclopentasiloxan, Dodekamethylcyclohexasiloxan
Monomere Oligomere: Trimeres-Isobuten, 4-Phenylcyclohexen, Styrol.
Glykolverbindungen: 2-Methoxyethanol, 2-Ethoxyethanol, 2-Butoxyethanol, 2-Phenoxyethanol, 2-Ethoxyethylacetat, 2-Butoxyethoxyethanol, 1-Methoxy-2-propanol, Methoxypropylacetat.
Texanole: Texanol-1, Texanol-3, TXIB (Texanoldiisobutyrat).
Halogenierte Kohlenwasserstoffe: 1,1,1-Trichlorethan, Trichlorethen, Tetrachlorethen, 1,4-Dichlorbenzol.
Terpene: delta3-Caren, Limonen, alpha-Pinen, beta-Pinen.
Ether: THF (Tetrahydrofuran), 2-Pentylfuran.
Aldehyde: Butanal, Pentanal, Hexanal, Nonanal, Benzaldehyd.
Phenolische Verbindungen: Phenol, Kresole.
Weitere Verbindungen: Hexansäure, Dimethylphthalat
Außerdem bieten wir eine “kleine” Raumluftuntersuchung mit begrenzter Substanzzahl für den “kleinen” Geldbeutel an. Dies ist in vielen Fällen ausreichend.
Raumluftuntersuchung: Geruchsbeeinträchtigung in (fabrikneuen) Fahrzeugen
Wenn der Neugeruch in einem PKW nicht weichen will, kann eine gesundheitlich bedenkliche Belastung mit VOC vorliegen, der Sie sich auf Dauer nicht aussetzen sollten.
Übersichtsanalyse von Materialproben auf leichtflüchtige organische Schadstoffe (VOC)
Diese preisgünstige halbquantitative Material-Untersuchung berücksichtigt zahlreiche leichtflüchtige organischen Schadstoffe.
Quellen: Lacke, Kleber, Parkett, Möbel, Baumaterialien, Kosmetika, Haushaltsreiniger etc.
Screening von Materialproben auf leichtflüchtige organische Schadstoffe (VOC - umfassende Analyse auch seltener Verbindungen!)
Diese qualitativ - quantitative Material-Untersuchung erlaubt einen sehr genauen und umfassenden Überblick über den Gehalt an VOC in Materialproben! Quellen wie oben.
Eine spezielle Aufgabe der VOC-Messung in Kombination mit weiteren Untersuchungen (PAK) stellt das Aufspüren und die Quellensuche von Tabakrauch dar.
Formaldehyd aus der Luft
Formaldehyd fand und findet Verwendung in Harzen, Leim, Klebern, Spanplatten u.v.m. Diese Untersuchung bringt Klarheit bezüglich der Formaldehydkonzentration in der Raumluft und damit der gesundheitlichen Belastung der Bewohner.
12 Aldehyde aus der Luft
In den Industrieländern dürfte kaum noch ein Raum ohne Aldehydbelastung zu finden sein. Neben Formaldehyd können auch die sogenannten “Höheren Aldehyde” zu Geruchsproblemen und damit Beeinträchtigung der Raumluftqualität führen. Quellen: MDF-Platten (Mitteldichte Faserplatten), OSB-Platten (Oriented Strand Board), nicht ausreichend ausgereifter Linoleum, Leinöl, Alkydharzlacke, technische Gase etc.
Formaldehyd, Acetaldehyd, Propanal, Butanal, Pentanal, Hexanal, Heptanal, Oktanal, Nonanal, Dekanal, Furvural, Acrolein
Formaldehyd aus Material
Einfache und preiswerte Untersuchung zur Bestimmung des Formaldehyd-Abgabepotentials aus Spanplatten etc. oder aufwendige und sehr genaue Materialanalyse nach DIN.
Mittel-/schwerflüchtige Schadstoffe
Übersichtsanalyse von Hausstaub/Material auf mittel- und schwerflüchtige Schadstoffe
Diese Untersuchung berücksichtigt die häufigsten in Innenräumen vorkommenden Schadstoffe. Warum Hausstaub? Weil die unten aufgeführten Schadstoffe nach dem Austritt aus der Quelle (z.B. mit Holzschutzmittel gestrichener Dachbalken) gut an Hausstaub binden und so auf relativ einfache und kostengünstige Weise ein Überblick über ein breites Schadstoffspektrum möglich ist!
Quellen: Holzschutzmittel, Insektenstrips, Teppiche, Parkett, Dichtmassen, Ruß, Rauchen, Straßenverkehr, PU-Schaum, Lacke, Kleber, Pflegemittel, Elektrogeräte, Neonröhren etc.
Umfassende Analyse von Hausstaub/Material auf mittel- und schwerflüchtige Schadstoffe
Diese Untersuchung erlaubt einen umfassenden Überblick auch über seltenere in Innenräumen vorkommende Schadstoffe und das weit in der Biosphäre verbreitete hochtoxische Octachlordibenzodioxin. Hinzu kommen außerdem Biozide und biozid wirkende Phenolverbindungen und die Weichmacher (Phthalate), welche hauptsächlich in Kunststoffprodukten (insbesondere in PVC - z.B. Säuglingsspielzeug!), in der Kosmetikindustrie sowie im medizinischen Bereich Verwendung finden. Zunehmend wird Kleidung mit Bioziden ausgerüstet, die den Körpergeruch hemmen sollen. Unser Rat: Lieber waschen als gesundheitsgefährdende Kleidung tragen!
Substanzgruppen:
Biozide: Aldrin, Bendiocarb, Bromophos, Carbaryl, Chlordan, p-Chlor-m-kresol, 1-Chlornaphthalin, 2-Chlornaphthalin, Chlorpyrifos, Chlorthalonil, DDT, DDE, DDD, Diazinon, Dichlofluanid, p-Dichlorbenzol, Dichlorvos/Naled, Dicofol, Dieldrin, -Endosulfan, -Endosulfan, Endrin, Ethylparathion, Eulan WA neu, Fenobucarb, Furmecyclox, Heptachlor, Hexachlorbenzol, Heptchlorepoxid, 3-Iod-2-propinylbutylcarbamat, alpha-HCH, beta-HCH, gamma-HCH (Lindan), Malathion, Methoxychlor, Pentachlorphenol (PCP), Propiconazol, Propoxur, TBTO, Terbuconazol, Tetrachlorvinphos, Tolyfluanid.
Isothiazoline: 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on, 2-N-Octyl-4-isothiazolin-3-on.
9 Pyrethroide + 1 Synergist: Allethrin, Bioresmethrin, Cyfluthrin, Cypermethrin, Deltamethrin, Fenvalerat, Permethrin, Phenothrin, Pyrethrin, Tetramethrin, Piperonylbutoxid.
Polychlorierte Biphenyle (PCB): #28, #52, #101, #138, #153, #180, #77, #126, #169.
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Naphtalin, Acenaphthylen, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Benz(a)anthracen, Chrysen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo-(k)fluoranthen, Benzo(a)pyren, Indeno(1,2,3-cd)pyren, Dibenz(a,h)anthracen, Benzo(g,h,i)perylen.
Flammschutzmittel: Tris-(2-chlorethyl)-phosphat (TCEP), Tris-(chlorpropyl)-phosphat (TCPP), Tris-2,3,dichlorpropyl-phosphat (TdCPP), Tributylphosphat (TBP), Tris-(2-ethylhexyl)-phosphat (TEHP), Tris-(2-butoxyethyl)-phosphat (TBEP), Triphenylphosphat (TPP), Trikresylphosphat.
Weichmacher: Dimethylphthalat, Diethylphthalat, Dibutylphthalat, Stoff, Diisobutylphthalat, Benzylbutylphthalat, Dioctylphtalat, Di(2-ethylhexyl)phthalat, Diisononylphthalat.
Sonstige: Methyl-Mercaptobenzothiazol, Nikotin, Octachlordibenzodioxin, Phthalsäureanhydrid.
Raumluftuntersuchung auf mittel- und schwerflüchtige Schadstoffe
Darüber hinaus Screening weiterer auffälliger Substanzen (Anzahl der Verbindungen nach oben offen!). Diese Raumluft-Untersuchung ermöglicht Spurenanalytik im Nanogrammbereich!
Ein (oder mehrere) mittel- und schwerflüchtiger Schadstoff aus Materialproben
Die Beseitigung der Schadstoffquelle(n) stellt die wohl sinnvollste Maßnahme bei nachgewiesener Schadstoffbelastung dar. Zur Kostenminimierung der Sanierungsmaßnahmen (z.B. bei Holzschutzmittelbelastung von Holzbauteilen oder Möbeln) lohnt es sich daher, mit dieser preisgünstigen Methode die Schadstoffquelle eindeutig zu ermitteln und die Quellenbeseitigung auf das notwendige Maß zu beschränken.
Holzschutzmittelanalyse aus Material
Es werden auch hochgiftige Schwermetalle und Kesseldruckimprägnierungen berücksichtigt. Diese Untersuchung ist besonders bei Verdacht auf Holzschutzmittelbelastung in Gartenmöbeln, Spielplatzgeräten, Pergolen, bewitterten Holzbauteilen und Dachstühlen angezeigt!
Organisch: PCP, Lindan, DDT, Permethrin, Dichlofluanid sowie andere auffällige Biozide
Schwermetalle: Arsen, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Zinn
Anionen: Fluorid, Borat, Chromat
Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane (PCDD/PCDF) aus der Raumluft
PCDD/PCDF entstehen primär bei Verbrennungsprozessen (Hausbrand, Motoren) und finden sich als Verunreinigungen chemischer Prozesse in diversen Produkten. Die schädigenden Wirkungen der auch als “Seveso-Gift” bekannten PCDD/ PCDF entfalten sich schon bei geringsten Konzentrationen.
17 PCDD/PCDF mit 2,3,7,8-Substitutionsmuster aus der Luft. Spezialuntersuchung, die mit hochsensibler Analytik PCDD/PCDF-Belastungen der Raumluft im Pikogrammbereich aufzuspüren vermag. Zumeist nur dann sinnvoll, wenn gleichzeitig eine vergleichende Außenluftprobe gewonnen wird.
Schwermetalle
Analyse von Hausstaub/Material auf Schwermetalle
Bestimmte Schwermetallverbindungen können massive gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen und haben in Wohn- und Geschäftsräumen nichts zu suchen! Quellen: Holzschutzmittel, Fungizide, Farbpigmente, Saatgutbeizmittel, Textilschutzmittel, Metalllegierungen, Kunststoffe, Elektro- und Halbleiterindustrie, Dachdeckungen.
Arsen, Cadmium, Cobalt, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Blei, Antimon, Zinn, Thallium, Zink
Quecksilbermessung in der Raumluft
Etwa 80 % des eingeatmeten gasförmigen Quecksilbers werden in den Körper aufgenommen. Quecksilberverbindungen werden vor allem in der Niere und in der Leber, aber auch im Gehirn und in den Hoden wiedergefunden. Daneben wird eine Anreicherung in Schilddrüse und Hypophyse festgestellt.
Bei chronischer Aufnahme kann es zu Wirkungen auf das zentrale Nervensystem (Zittern, Erregbarkeit, Reizbarkeit) und auf die Niere kommen. Daneben können Entzündungen der Mundhöhle und des Zahnfleisches, sowie außerdem allergische Erscheinungen an der Haut und der Mundschleimhaut auftreten.
Insbesondere in Zahnarztpraxen oder ehemaligen, in Wohnraum umgewandelte Zanharztpraxen und dem gesamten Abwassersystem des betroffenen Hauses kann Quecksilber zum gesundheitlichen Risiko werden.
Asbest/Mineralfasern
Materialproben auf Fasern
Asbest-, Mineral- und Glasfasern: Diese Fasern wirken lungenschädigend und/oder kanzerogen!
Quellen: Dämmmaterialien im Hausbau, feuerfeste Auskleidungen, Fassadenverkleidungen, Dacheindeckungen, Fußbodenbeläge etc.
Bestimmung des KI-Wertes von Künstlichen Mineralfasern aus Faserproben
Der KI-Wert (Karzinogenitätsindex) gibt Auskunft über die krebserregende Potenz von Künstlichen Mineralfasern. Abhängig von der Biobeständigkeit und Geometrie der Fasern.
Qualitative Bestimmung der Faserart sowie halbquantitative Bestimmung der Faseranzahl
Asbest-, Mineral- und Glasfasern: Diese Fasern werden mit einem Klebestempel von Oberflächen gewonnen, auf denen sich innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Fasern aus der Raumluft absetzen konnten. Diese Untersuchung wird von uns auch mit quantitativer Bestimmung angeboten.
Radioaktivität: Untersuchung von Innenräumen, Aussenluft und Baustoffen
Ionisierende Strahlung wirkt, in Abhängigkeit von der Dosis und dem Wirkort, mutagen, teratogen und kanzerogen. Gegenüber der Hintergrundstrahlung erhöhte Meßwerte ionisierender Strahlung in Innenräumen können auf verschiedenen Ursachen beruhen. Hierzu gehören Radongas aus Naturstein, luftgetragene kontaminierte Staubpartikel, Ruß (Tschernobyl), alte Wecker (sehr selten!), Baustoffe wie Ziegel, Fliesen, Gipsplatten (Chemiegips) sowie Baustoffe aus Hochofenschlacke etc.
Übersichtsuntersuchung auf Beta- und Gamma-Strahlung
Raumluft, Baustoffe und Hintergrundstrahlung werden bei dieser Untersuchung erfaßt und so etwaige Quellen ionisierender Strahlung ermittelt.
Vergleichende Untersuchung von Material oder Raumluft und Außenluft
Radon-Exhalationsrate (Ausgasung) aus Materialproben
Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas. Wesentlichen Einfluß auf die Radongaskonzentration in Innenräumen haben diverse Baustoffe und der geologische Untergrund, auf dem das Gebäude steht. Hohe Radongas-Konzentrationen sind problematisch, da die Aufnahme über die Atmung erfolgt.
Untersuchung von Festkörpern oder Schüttgut auf Radonausgasung.
Radon Simultan-Langzeitmessung der Raumluft
Aktive Langzeitmessung mit zwei Dosimetern (kein Passivsammler!) der Radongaskonzentration in der Raumluft von Innenräumen. Innovatives Verfahren, berücksichtigt Luftaustausch und Nutzungsgewohnheiten der Bewohner!
Asbestkataster
Bei Gebäuden bestimmter Baujahre ist nicht auszuschließen, daß asbesthaltige Produkte eingebaut wurden. 1982 wurden schwachgebundene, 1995 die letzten festgebundenen Asbestprodukte verboten. Ziel eines Asbestkatasters ist es, eingebaute Asbestprodukte festzuhalten, zu untersuchen und zu bewerten. Zweck eines Asbestkatasters ist die Klärung des Vorliegens bzw. des Ausschlusses einer konkreten Gesundheitsgefahr.
Hinter Verkleidungen oder abgehängten Decken bzw. unter Fußböden möglicherweise befindliche Asbestprodukte können u.U. aufgrund bestehender Nutzung eines Gebäudes nicht direkt aufgespürt werden, sondern müssen mit Hilfe indirekter Methoden überprüft werden.
Insbesondere bei Verdacht auf Faserbelastungen in genutzten Büros, Werkstätten, Wohnungen, Krankenhäusern, Schulen oder Kindergärten, bei Renovierungen von Gebäuden aus relevanten Baujahren, bzw. bei deren Verkauf oder Abriß ist ein Asbestkataster unbedingt zu empfehlen.
Bakterien
Differenzierung humanpathogener Keime mit einer Abklatschprobe (Rodac-Platte) von Oberflächen von Einrichtungsgegenständen, Wänden, Böden, Sanitäreinrichtungen, Handtüchern etc. Diese Untersuchung wird speziell für medizinische Laboratorien und Arztpraxen angeboten.
Polychlorierte Biphenyle (PCB) in Schulen, Kindergärten etc. nach VDI
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Brandschadensuntersuchungen
Selbst kleinere Brandereignisse in Innenräumen wie das Verschmoren von Kunststoff auf einer heißen Herdplatte können erhebliche Rußemissionen verursachen. Fatal ist, daß sich im Brandfall ein Rußfilm über sämtliche Oberflächen es Raumes samt Innenräume der Möbel legt. Zur Überprüfung, ob ein Totalschaden vorliegt oder die Sache mit einfachem Abwischen erledigt ist, empfehlen wir unsere Brandschadensanalytik. Sie gibt Aufschluß über die im Ruß enthaltenen Schadstoffe (z.B. PAK, Dioxine/Furane) und deren Konzentrationen.
Gerüche ermitteln und beseitigen
Üble Gerüche können die Wohnqualität erheblich beeinträchtigen und den Arbeitsplatz zu einem gesundheitsschädlichen Ort machen. Das Aufspüren der dafür verantwortlichen Substanzen ist aufwendig und schwierig, da jeder Mensch Geruch anders wahrnimmt.
Weil jeder Fall individuell gelagert ist, stellen wir jeweils ein spezielles Untersuchungsspektrum zusammen. Ziel ist es, die Ursachen zu ermitteln und die Quellen zu beseitigen. Einige Gerüche oder Geruchskomponenten können mittels moderner Technik eliminiert werden.
Schimmel kann übrigens ganz erheblich zur Geruchsbelastung in Räumen beitragen. Dem Schimmel ähnliche Gerüche können übrigens in älteren Fertighäusern entstehen, haben aber eine völlig andere Ursache. Wir helfen Ihnen bei der Lösung des Problems.
Versteckte Schadstoffe in Hohlräumen aufspüren
Abgehängte Decken - Wandverkleidungen - Fehlböden, hinter diesen raumbegrenzenden Bauteilen verbergen sich oft ganze Schadstoffnester. Egal ob wuchernder Schimmel, Asbestisolierungen, PCB-haltige Dichtmassen, biozidbehandelte Hölzer oder leichtflüchtige Verbindungen (VOC): Für jede Schadstoffgruppe verfügen wir über die fachgerechte Meßapparatur zur Hohlraumuntersuchung. Besonders interessant beim Erwerb einer Immobilie, denn wer kauft schon gerne die Katze imSack!
Kreatinin (Urin)
Besteht der Verdacht, daß in einer Wohnung Teppichböden, Parkett oder gar Wände von Haustieren verunreinigt wurden? Die Reinigungs- und Sanierungsmaßnahmen sind ausgesprochen teuer! Zur Ermittlung des Ausmaßes der Verunreinigung und Prüfung von Haftungsfragen bietet sich unsere Untersuchung auf Kreatinin (Urin) an, die eindeutig Auskunft gibt, ob “Hinterlassenschaften” vorliegen.
Rauchgasanalysen
Immer wieder kommt es bei Feuerungsanlagen durch falsche Bedienung, unsachgemäß installierte oder defekte Öfen oder mangelhafte Rauchgaszüge zu Immissionen von giftigen Rauchgasen in Innenräume. Dies kann mittels Gasspürpumpen schnell und sicher überprüft werden. Sofern positiv, sind die Ursachen zu ermitteln und zu beseitigen.
Wir bieten weitere Untersuchungen an. Fragen Sie uns! Schauen Sie in unseren Schadstoffsteckbrief, um Details über bestimmte Substanzen zu erhalten.
Phänomen “Schwarze Wohnung”
Magic-Dust/Schwarzstaubablagerungen in Wohnungen können erschreckende Ausmaße annehmen und in kürzester Zeit auftreten. Zuweilen spielen plötzlich auftretende Ereignisse wie z.B. die Renovierung des Raumes oder ein Wasserschaden eine Rolle, wobei in kurzer Zeit frische Schadstoffe abgegeben oder abgelagerte Schadstoffe mobilisiert werden. In Wohnräumen wurden erhöhte Konzentrationen schwerflüchtiger Verbindungen nachgewiesen. Diese schlagen sich besonders an Oberflächen nieder, welche einem deutlichen Kalt-Warm-Unterschied ausgesetzt sind. Häufig tritt Magic-Dust/Schwarzstaub daher in schlecht isolierten Dachgeschoßwohungen auf.
Dieser Ablagerungsprozeß kann sich auch über viele Jahre hinziehen. In jedem Fall führt das Phänomen “Schwarze Wohnung” zu viel Arbeit und Ärger zwischen Mieter und Vermieter.
Wir ermittlen Ursachen und zeigen Lösungsstrategien auf, um diese Ablagerungen in Zukunft zu vermeiden.
Sie haben Fragen zum Thema Mietminderung?
Wasseranalytik
Analyse von Brunnenwasser, Quellen, Gartenteichen etc. auf wichtige Parameter
Diese preiswerte Untersuchung gibt Auskunft über die allgemeine Qualität des untersuchten Wassers, bezüglich der Eignung für wasserlebende Organismen (Fische etc.), über landwirtschaftliche Einträge sowie partiell über Verunreinigungen durch Abwässer.
Elektrische Leitfähigkeit, pH, Carbonathärte, Gesamthärte, Aluminium, Ammonium, Chlorid, Kupfer, Nitrat, Nitrit, Phosphat, Sulfat, Zink.
Vergleichsanalyse von Stand- und Laufwasser auf Schwermetalle
Diese Untersuchung ermöglicht eine Aussage darüber, ob im Rohrleitungssystem des untersuchten Gebäudes Schwermetallionen aus den Leitungen herausgelöst werden und über das Trinkwasser in den menschlichen Körper gelangen. Bei Altbauten bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts hinein wurden Bleirohre in der Hauswasseranlage verbaut. Schwermetalle im Trinkwasser können insbesondere bei Kindern lebensbedrohliche Erkrankungen verursachen.
Blei, Cadmium, Zink, Kupfer, Silber, Arsen, Barium, Chrom, Mangan, Nickel, Zinn.
Übersichtsanalyse von Leitungswasser auf leichtflüchtige organische Schadstoffe (VOC)
VOC können aus zahlreichen verschiedenen Quellen stammend Trinkwasser belasten. Bitte beachten Sie auch unser Leistungsverzeichnis freilandökologischer Gewässeruntersuchungen.
Ein häufiger hier nicht im Untersuchungsangebot enthaltener Bestandteil vieler Mineralwässer aus Kunststofflaschen ist Bisphenol A (BPA).
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