
Schimmel - die unsichtbare Gefahr !
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Die Sporenmessung bringt es an den Tag:
Kein sichtbarer Schimmel im Raum und trotzdem erhebliche
gesundheitliche Gefährdung durch verstecktes Schimmelwachstum !
Gefahren
Vorgehensweise
Analytik
Schadbilder
Mietminderung ?
Zur schnellen Übersicht hier unser Faltblatt zum Ausdrucken holen.
Warum sind Schimmelpilze in Innenräumen so gefährlich?
Vorgehensweise
Am Beginn jedes Schimmelfalles steht die ausführliche Begehung der Wohnung bzw. des Hauses. Außerdem werden die Bewohner über die Historie des Schimmelbefalls und die gesundheitliche Situation befragt.
Am Ende der Begutachtung steht ein Bericht, der nicht nur die Ergebnisse darstellt, sondern auch die Ursachenermittlung und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise enthält.
Für Mieter stellt sich bei Schimmelbefall die Frage, inwieweit eine Mietminderung gerechtfertigt ist, wenn der Vermieter bei baulichen Mängeln untätig bleibt. Für den Vermieter ist diese Frage ebenfalls von Belang, da Schimmelbefall auch auf Fehlverhalten des Mieters beruhen kann. Das Mietrecht kennt hier zahlreiche Einzelfallunterscheidungen. Die Konsultation eines darauf spezialisierten Anwalts bzw. Mietervereins oder Haus-/Grundbesitzervereinigung ist zu Fragen der Mietminderung in jedem Falle ratsam.
Anfragen unter folgender Telefonnummer: 08193/6651 oder per E-Mail:
Für unsere Kunden in München: Tel. + Fax 089/94 46 70 65. Auch hier gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Analytik
Schimmelsporen in der LuftSchadbilder
Die hier vorgestellten Schadbilder geben einen kleinen Einblick in unsere tägliche Praxis der Begutachtung von Schimmelschäden. Kaum ein Schimmelbefall gleicht dem anderen. Die Ursachenforschung ist bei eindeutigen Schadbildern kein Problem. Schwierig wird es, wenn mehrere Ursachen vorliegen, z.B. ein Baumangel einhergehend mit falschem Lüftungsverhalten.
Massiver Befall einer Wandecke, die als geometrische Wärmebrücke im Ichselbereich (Deckenanschluß) wirkt und zusätzlich aufgrund fehlender Horizontalsperre vom Fundament aufwärts feucht geworden ist.
Befall der Außenwandecke oberhalb der Fußleiste. Waagerechte Wärmebrücke im Anschlußbereich der Bodenplatte.
Großflächiger punktueller Befall durch einzelne Schimmelkolonien. Mangehafte Hinterlüftung hinter Schrankwand einhergehend mit starker Auskühlung der Kommunwand durch Abriß des Nachbarhauses.
Befall an der Basis der Fensterleibung. Viele Ursachen möglich: Hohe Luftfeuchtigkeit aufgrund mangelhafter Lüftung, unzureichende Beheizung im Winter, Wärmebrücke, undichter Anschluß der Fensterbank an den Leibungsputz usw.
Scheibensilikon befallen. Tauwasser permanent an der Scheibe herrunterrinnend. Vielfältige Ursachen möglich, oft wird unzureichend gelüftet
Fenstersturz großflächig befallen mit deutlichen Spuren eines Wasserschadens. Mangelhafte Abdichtung gegen eindringendes Wasser, z.B. bei Schlagregen an die Fassade, Dachleckage, undichte Regenrinne etc.
Befall oberhalb des Badfensters. Falsches Lüftungsverhalten und Wärmebrücke durch unzureichende Außenwandisolierung. Evtl. auch Auskühlung durch Kipplüftung.
So sehen Lederschuhe nach wenigen Wochen in einem feuchten Keller aus. Es bleibt nur noch, alles wegzuwerfen.
Dachbalken mit Bläue- und Schimmelpilzbefall. Hier wurde nicht ausreichend getrocknetes Bauholz verarbeitet.
Schrank-Rückseite verschimmelt. Auffällig ist, daß je nach Substrat ganz unterschiedliche Schimmelarten am Befall beteiligt sind. Diese Rückwand kann nicht mehr saniert werden und sollte gut verpackt in den Restmüll.
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Baufeuchteuntersuchungen
Feuchtigkeit in Wänden, Fenstern, Estrichen, Teppichböden, Holzbauteilen, Kellern etc. führt oftmals zu gesundheitsgefährdendem Schimmelwachstum und schädigt langfristig die Bausubstanz. Als Ursachen kommen falsche Lüftung, schlechte Isolierung des Mauerwerks, undichte Wasserrohre etc. in Frage. Die Baufeuchtemessung empfiehlt sich stets in Kombination mit den Schimmeluntersuchungen!
Vorgehensweise:
Bestimmung der Oberflächenfeuchte von Wänden, Holz etc. und/oder Tiefenfeuchte bis 12 cm (Bohrung) in Form von Feuchtigkeitsprofilen eines Raumes, da nur so beurteilt werden kann, ob ein Lüftungsproblem oder ein Bauschaden vorliegt.
Das verwendete Meßgerät mißt die Feuchtigkeit in Holz sowie das Holzfeuchteäquivalent in anderen Baustoffen. Holz ist der einzige Baustoff, bei dem es sinnvoll ist, die Feuchtigkeit in % anzugeben. Denn sobald der Feuchtigkeitsgehalt 20% überschreitet, besteht die unmittelbare Gefahr eines Pilzangriffs. Allerdings besitzen zahlreiche Hölzer von Natur aus fungizide Eigenschaften, die einen Pilzbefall solange aufhalten können, bis die natürlichen Fungizide abgebaut (verbraucht) sind.
Werden andere Materialien geprüft, wird der Meßwert in HFÄ (Holzfeuchteäquivalent, Angabe in 6 - 100%) angegeben. Grund: Die Zusammensetzung von Baustoffen ist äußerst unterschiedlich. So hängt z.B. das Gewicht von trockenem Mörtel vom Sand-Zement-Verhältnis ab, ebenso wie das Gewicht von Beton, dem außerdem noch verschiedene Zuschlagsstoffe beigemischt werden. Die Zusammensetzung von Lehm für die Herstellung von Ziegeln ist von der jeweiligen Abbaustelle abhängig. Putz kann aus einer Vielzahl verschiedener Mischungen bestehen. HFÄ ist demnach die Feuchte eines beliebigen Baumaterials, die in ihrer Bedeutung der prozentualen Feuchtigkeit von Holz näherungsweise entspricht. Daher ist auch hier ein Meßwert über 20 % in einem beliebigen Baumaterial ein deutlicher Hinweis darauf, daß dieses Material gefährdet ist.
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